Wecoflex Fussbodenheizung

In der Entwicklungsgeschichte des Menschen war die Erzeugung des Feuers von ungeheurer Bedeutung. Am Lagerfeuer konnten die Menschen früherer Zeiten der lebensfeindlichen Umwelt trotzen und lange war die Nutzung der Wärmeenergie an das offene Feuer gebunden.

Erster Höhepunkt der Wärmeverteilungstechnik war die Hypokaustenheizung der Römer, bei der heiße Abgase einer Feuerstelle in ein Röhrensystem unter die Fußbodenplatten geführt wurde, und die damit als erste Fußbodenheizung zu bezeichnen war. Mit dem Untergang des Römischen Reiches geriet diese Technik aber wieder in Vergessenheit. Erst im 20. Jahrhundert war der Wärmeenergie-transport mittels heißem Dampf - die Dampfheizung mit Temperaturen bis zu 300 °C, verfügbar.

Da aber die Heizleistung immer aus Heizfläche und Heizflächen-temperatur resultiert, führte der Weg der technischen Entwicklung konsequent zur Senkung der Heizflächentemperaturen und zur Vergrößerung der Heizflächen.


Warum empfinden die Menschen eine Fußbodenheizung als angenehm?
 


Der Mensch hat ein Grundbedürfnis nach Wärme.
Sie ist wesentliche Voraussetzung für das Gefühl von Behaglichkeit und Wohlbefinden.

Fußbodenheizung bringt dem Bewohner die optimalen Verhältnisse thermischer Behaglichkeit, die er sich gerne wünscht: Fußwärme. D.h., auch bei Verwendung sonst fußkalter Bodenbeläge wie aus Stein, verwandelt sich der Fußboden zu einer angenehm warmen Fläche, auf der man sich auch mit sehr leichtem Schuhwerk, in Strümpfen oder sogar barfuß bewegen kann. Kleinkinder, die naturgemäß viel am Boden krabbeln, bleiben gesund und sind weniger gefährdet sich zu erkälten.

Das Behaglichkeitsgefühl an den Füßen ist abhängig von der Oberflächentemperatur
des Fußbodens und von der Isolation des Schuhbelags.

Folgende Bereiche können als behaglich eingestuft werden: Nackter Fuß 32 °C, in Strümpfen 28 - 30 °C, in leichten Haussschuhen 23 - 27 °C normale Straßenschuhen 20 - 25 °C, in schweren Straßenschuhen 15 - 20 °C.

Die Temperaturschichtung der Luft im Raum kommt der idealen Heizung am nächsten.
Zwischen Kopf- und Knöchelhöhe unterscheiden sich die Temperaturen nur um wenige Zehntel Grad. Bei konventionellen Systemen können dies leicht 2 bis 4 Grad sein,
bei Luftheizungen in ungünstigen Fällen sogar bis zu 15 Grad!

Der geringe Temperaturunterschied zwischen Heizfläche und Raumluft von nur 6 bis 8 Grad ist für die geringen Luftbewegungen in fußbodenbeheizten Räumen maßgebend.

 

 

 

 

 


 
 
     
 
A part of the Invensys Group
© Copyright 2007 - EBERLE Controls GmbH - Alle Rechte vorbehalten.