Der Mensch hat ein Grundbedürfnis nach
Wärme.
Sie ist wesentliche Voraussetzung für das Gefühl von Behaglichkeit
und Wohlbefinden.
Fußbodenheizung bringt dem Bewohner die
optimalen Verhältnisse thermischer Behaglichkeit,
die er sich gerne wünscht: Fußwärme. D.h., auch
bei Verwendung sonst fußkalter
Bodenbeläge wie aus Stein, verwandelt sich der Fußboden
zu einer angenehm warmen Fläche,
auf der man sich auch mit sehr leichtem Schuhwerk, in Strümpfen
oder sogar barfuß bewegen
kann. Kleinkinder, die naturgemäß viel am Boden krabbeln,
bleiben gesund und sind weniger gefährdet sich zu erkälten.
Das Behaglichkeitsgefühl an den Füßen
ist abhängig von der Oberflächentemperatur
des Fußbodens und von der Isolation des Schuhbelags.
Folgende Bereiche können als behaglich
eingestuft werden: Nackter Fuß 32 °C,
in Strümpfen 28 - 30 °C, in leichten Haussschuhen 23 - 27
°C
normale Straßenschuhen 20 - 25 °C, in schweren Straßenschuhen
15 - 20 °C.
Die Temperaturschichtung der Luft im Raum kommt
der idealen Heizung am nächsten.
Zwischen Kopf- und Knöchelhöhe unterscheiden sich die
Temperaturen nur um wenige Zehntel
Grad. Bei konventionellen Systemen können dies leicht 2 bis
4 Grad sein,
bei Luftheizungen in ungünstigen Fällen sogar bis zu 15
Grad!
Der geringe Temperaturunterschied zwischen Heizfläche
und Raumluft von nur 6 bis 8 Grad
ist für die geringen Luftbewegungen in fußbodenbeheizten
Räumen maßgebend. |